Vom 04. bis 08. März 2026 waren wir beim ECR, dem European Congress of Radiology, wieder für Sie da. Mit dargestellten klinischen Pfaden, nachhaltigen Bildgebungstechnologien und interventionellen Systemen der nächsten Generation zeigte Siemens Healthineers, wie radiologische Abteilungen Präzision und Effizienz mit dem Fokus auf Patient*innen auf ein neues Niveau heben können.
Lesen Sie hier unsere aktuellen Highlights oder besuchen Sie unsere Webseite SiemensHealthineers@ECR2026
Neue Angiographie-Plattformen mit KI
Siemens Healthineers stellt die neuen Angiographie-Plattformen ARTIS genio, ARTIS icono.explore und ARTIS icono.vision1 vor – mit der KI-gestützten Bildgebungskette OPTIQ AI als weiteres Highlight. OPTIQ AI reduziert KI-basiert das Bildrauschen in Echtzeit und sorgt so für eine bessere Bildqualität bei gleichbleibender Dosis. Die Lösung wird auf den drei neuen Bildgebungsplattformen verfügbar sein und adressiert den steigenden Bedarf an Präzision und hoher Bildqualität in der bildgestützten Therapie.
Zur Steigerung der Effizienz klinischer Arbeitsabläufe hat Siemens Healthineers den KI-basierten myEmbolization Guide für die neuen Systeme entwickelt. Dieser automatisiert zahlreiche manuelle Schritte und unterstützt die Entscheidungsfindung. Der Algorithmus von myEmbolization Guide wurde organspezifisch trainiert, sodass interventionelle Radiolog*innen beim Start der Planungs- und Führungssoftware zwischen einem Leber-, Prostata- oder flexiblen allgemeinen Workflow wählen können.
Zu den wichtigsten Funktionen zählen die automatisierte Feeder und Non-Feeder Erkennung, die Bewegungskorrektur dreidimensionaler Cone-Beam-Computertomographie-(CBCT)-Datensätze, sowie Softwarelösungen für eine exakte Planung und Navigation.
Abb.1: Der KI-gestützte myEmbolization Guide zeigt klar den Zieltumor und unterscheidet tumorversorgende Gefäße von anderen Gefäßen, um die optimale Behandlungsposition zu ermöglichen. Quelle: Medizinischen Hochschule Hannover
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NAEOTOM Alpha Class und syngo.CT Coronary Cockpit | KI-gestützte Produktivität
Die NAEOTOM Alpha Klasse, die weltweit erste Photon-Counting-CT-Flotte, ermöglicht die Aufnahme von Bildern mit höchstpräzisen anatomischen und funktionellen Details. Mit geringerer Strahlendosis als bei herkömmlichen CT-Scannern ist es möglich, selbst kleine Strukturen genau und mit weniger Artefakten zu erkennen und zu bewerten.
Durch vordefinierte Befundungs-Layouts und die syngo.via Advanced Visualization werden auch bei komplexen Fällen schnelle und fundierte Entscheidungen unterstützt. Im KI-gesteuerten Workflow der NAEOTOM-Alpha-Klasse ermöglicht das syngo.CT Coronary Cockpit2 eine automatisierte Auswertung der Koronar-CT: Es segmentiert und beschriftet den Koronarbaum, quantifiziert und charakterisiert Koronarplaques (z. B. Plaquelast und -morphologie) und unterstützt die Planung von PCI-Verfahren. Dadurch werden klinische Entscheidungen auf Basis der Koronar-CT-Bildgebung durch konsistente Quantifizierung und Visualisierung erleichtert.
Abb.2: Detaillierte anatomische und morphologische Informationen unterstützen eine präzisere Plaquebeurteilung und können wichtige intraprozedurale Entscheidungen beeinflussen, etwa die Präparation der Läsion, die Wahl der Stentlänge oder die Bestimmung der Landing-Zonen. Quelle: Semmelweis Universitätsklinikum, Budapest, Ungarn
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MRT-Portfolio | Mehr Produktivität und konsistente Bildqualität mit BioMatrix und Deep Resolve
Das MRT-Portfolio von Siemens Healthineers vereint leistungsstarke Systeme mit KI-basierten Technologien, um Effizienz zu steigern und eine gleichbleibend hohe Bildqualität zu gewährleisten. Deep Resolve, eine Deep-Learning-Technologie, ermöglicht verkürzte Scanzeiten bei konstanter Bildauflösung, indem sie bereits ab der Verarbeitung der Rohdaten KI-Algorithmen zur Bildrekonstruktion einsetzt. Ergänzend dazu reduzieren BioMatrix-Sensoren Bewegungsartefakte, während BioMatrix Tuner und benutzerfreundliche Interfaces Anpassungen vornehmen, sowie die Bedienung automatisieren und so die Abläufe beim Scanprozess optimieren.
Abb.3: MAGNETOM Cima.X mit BioMatrix Contour Coils
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MAMMOMAT B.brilliant | Mit ClearCEM und ClearCEM Biopsy
Siemens Healthineers hat den Funktionsumfang des MAMMOMAT B.brilliant um die Kontrastmittelverstärkte Mammographie sowie Biopsie erweitert, einschließlich ClearCEM3 und ClearCEM Biopsy.
Die kontrastmittelverstärkte Mammographie ist ein hochsensitives Bildgebungsverfahren und wird beispielsweise bei unklaren Befunden oder zur präoperativen Beurteilung des Krankheitsausmaßes angewendet. Durch die unterschiedliche Kontrastmittelaufnahme zwischen gesundem und malignem Gewebe sowie die unterschiedlichen Röntgenabsorptionseigenschaften von Jod im Vergleich zu Brustgewebe, unterstützt die kontrastmittelverstärkte Mammographie Radiolog*innen dabei, suspekte Befunde zuverlässiger zu erkennen und zu charakterisieren.
Wird nach einem kontrastmittelgestützten Befund eine Biopsie erforderlich, erfolgt diese in der Regel ebenfalls unter Verwendung von Kontrastmittel, um die diagnostische Präzision durchgehend zu ermöglichen. Die Kombination aus dem ClearCEM hochkontrastreichem Lokalisierungsbild und der tomosynthesebasierten Zielerfassung innerhalb derselben Kompression kann die diagnostische Sicherheit erhöhen und die Effizienz des Workflows verbessern.
Abb.4: Die neue ClearCEM-Biopsie3, unterstützt durch PlatinumTomo, liefert umfassende Informationen, um die Sicherheit bei der Befundung zu erhöhen und den Biopsieprozess zu vereinfachen.
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LUMINOS Q.namix | Dynamische Einfachheit in der Fluoroskopie
Im Bereich der Fluoroskopie und Radiographie präsentiert Siemens Healthineers die Luminos Q.namix Plattform. Die vielseitige Plattform vereint beide Disziplinen und bietet eine hohe Flexibilität, Effizienz und Benutzerfreundlichkeit. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Fluoroskopie-Expert*innen konnten die Bedienung, Ergonomie und Workflows verbessert werden. Die Plattform umfasst eine ferngesteuerte Variante Luminos Q.namix R, die vom Schaltraum bedient wird, und ein tischgesteuertes System Luminos Q.namix T.
Die neu entwickelten ergonomischen Bedienelemente mit touchbasierter Benutzeroberfläche, automatisierten Funktionen wie der Dosisoptimierung per Knopfdruck sowie Kamera und KI-unterstützten Features ermöglichen eine konsistente Bildqualität bei effizienter Strahlendosis – für erfahrene ebenso wie für weniger geübte Anwender*innen.
Abb.5: Die Plattform wird von Grund auf neu konstruiert mit einem Fokus auf ergonomisch gestaltete Bedienelemente sowie eine stark vereinfachte Benutzeroberfläche mit Touch-Steuerung.
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Syngo Carbon | Daten patientenorientiert verwalten
Syngo Carbon, die Enterprise Imaging- und Reporting Lösung von Siemens Healthineers, eröffnet innovative Möglichkeiten in der Bildinterpretation, der Befundung, dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und dem Datenmanagement für das klinische Umfeld. Mit Syngo Carbon werden die Daten aus verschiedenen Abteilungen aus ihren Silos geholt und in eine einheitliche Umgebung integriert, einschließlich Diagnose und Befundung. So können Arbeitsabläufe vereinfacht und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teams verbessert werden.
Bereits existierende Technologien, Daten und bestehende Syngo Lösungen können nahtlos integriert und weiterverwendet werden. Das offene Datenmodell ermöglicht zudem die Integration von Drittanbieterlösungen sowie die Konsolidierung von Datenmanagement- und Archivierungssystemen verschiedener Abteilungen. Syngo Carbon arbeitet mit allen bildbezogenen Daten, die zur Diagnose und Entscheidungsfindung relevant sind, wie aus der Pathologie, Endoskopie, Kardiologie oder der chirurgischen Bilddokumentation.
Abb.6: Bild- und Befundsoftware Syngo Carbon von Siemens Healthineers
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Die hier genannten Produkte und Lösungen sind nicht in allen Ländern verfügbar. Ihre zukünftige Verfügbarkeit kann nicht garantiert werden.
1 Artis icono.vision ist eine Edition von Artis icono.
2 syngo.CT Coronary Cockpit befindet sich noch im 510(k) Zulassungsverfahren.
3 ClearCEM ist in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinproduktrechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit nicht zugesagt werden.