Ausgezeichnet wurden damit Univ. Prof Dr. Klaus Hausegger und Prof. Dr. Michael Uder.
Prof Hausegger promovierte 1984 an der Karl Franzens Universität Graz und begann 1986 seine Facharztausbildung an der Univ. Klinik für Radiologie Graz. Bereits 1994 folgte die „Venia Docendi“ mit der Habilitationsschrift: „Der portosystemische Shunt zur Behandlung der portalen Hypertension“
1994 – 2000 war Prof. Hausegger stellvertretender Abteilungsleiter der Klinischen Abteilung für Diagnostische Radiologie und sonstige interventionelle Verfahren an der Univ. Klinik Graz und von 2000 – 2002 Interimistischer klinischer Abteilungsleiter.
Es folgten Studienaufenthalte in Portland (1995) und Stanford (1997). Prof Hausegger war ein Pionier bei der Entwicklung der Radiofrequenzablation (RFA) und präsentierte die RFA bahnbrechend bei der Leberembolisation.
Am 01.11.2002 wurde Prof Hausegger zum Vorstand des Institutes für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum Klagenfurt ernannt.
Prof. Hausegger ist „Fellow der CIRSE“, von 2011 – 2015 war er Head of EBIR, und von 2017 – 2025 CVIR editor-in-Chief.
Seine besondere Tatkraft setzte Prof Hausegger in die Gründung und ständige Fortführung des sogenannten „Interventionellen Komplikationskongresses“, des ICCIR (International Conference on Complications in Interventional Radiology), der mit großem Erfolg seit 1998 in Pörtschach stattfindet und der seit 2010 unter der Schirmherrschaft der CIRSE steht.
Prof Hausegger leitete die ÖRG von 2020 – 2022 als Präsident, er war Kongresspräsident 2014 und 2020, hat über 170 Publikationen verfasst, und über 500 nationale und internationale Vorträge gehalten und wurde 2024 mit der Grüntzig-Medaille geehrt.
Er hielt die Honorary Lecture des IROS 2017, die Holzknecht Lecture am ÖRG/BRG Kongress 2020 und ist Ehrenmitglied der ÖGIR.
Und so ganz nebenbei ist Klaus Hausegger ein begeisterter Bergsteiger und Kletterer und hervorragender Skifahrer und Radfahrer.
Prof Dr. Michael Uder, Jahrgang 1966 war zunächst als Facharzt, Oberarzt, und leitender Oberarzt an der Abt. für Radiodiagnostik der Universitätsklinik des Saarlandes, Homburg/Saar.
Er habilitierte 2002 an der med. Univ. des Saarlandes mit dem Thema „Wirkungen von Röntgenkontrastmitteln auf den Tonus der Nierenarterie“
2003-2009 folgte die Professur für Radiologie am Radiologischen Institut der Universitätsklinik Erlangen.
Seit 2009 ist Prof Uder Direktor des Radiologischen Institutes des Universitätsklinikums Erlangen.
Er ist im Präsidium der DRG, war Kongresspräsident des Röntgenkongresses 2025 der DRG, Präsident der Bayerischen Röntgengesellschaft, und Vorsitzender der Akademie für Fort- und Weiterbildung in der Radiologie der DRG.
Seine wissenschaftliche Schwerpunkte umfassen die Nebenwirkungen von Kontrastmitteln, die Diagnostik des Urogenitalsystems, und insbesondere die Interventionelle Radiologie sowie seine Arbeiten zu Themen der Strahlendosis und Dosisreduktion.
2009 erhielt Prof. Uder den Wachsmann-Preis der Deutschen Röntgengesellschaft, 2009 den Gleichstellungspreis der Universität Erlangen, 2011 den Wachsmann Innovationspreis der DRG und 2023 den Deutschen Zukunftspreis für Technik und Innovation.
Prof. Dr. Michael Uder






