Warning: Illegal string offset 'db_cache_enabled' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 108

Warning: Illegal string offset 'db_cache_name' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 109

Warning: Illegal string offset 'db_cache_groups' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 111

Warning: Illegal string offset 'db_cache_items' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 112

Warning: Illegal string offset 'db_cache_enabled' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 108

Warning: Illegal string offset 'db_cache_name' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 109

Warning: Illegal string offset 'db_cache_groups' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 111

Warning: Illegal string offset 'db_cache_items' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 112

Warning: Illegal string offset 'db_cache_enabled' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 108

Warning: Illegal string offset 'db_cache_name' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 109

Warning: Illegal string offset 'db_cache_groups' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 111

Warning: Illegal string offset 'db_cache_items' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 112

Warning: Illegal string offset 'db_cache_enabled' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 108

Warning: Illegal string offset 'db_cache_name' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 109

Warning: Illegal string offset 'db_cache_groups' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 111

Warning: Illegal string offset 'db_cache_items' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 112
OERG News

R̦ntgenpass Рeine Farce?

Von Franz Kainberger

Es gibt zwei Formen von „Pässen“ zur lebenslangen Aufzeichnung der individuellen Dosis: den Strahlenpass für an mehreren bzw. mobilen Arbeitsplätzen beruflich exponierte Personen. Er ist seit Jahren durch das Atomhaftungsgesetz EU-weit vorgeschrieben z. B. für den Techniker einer Firma, der Westösterreich und Ostbayern betreut und nicht weiß, bei welcher Prüfstelle er sein Dosimeter abgeben soll.
Daneben gibt es in Deutschland den Röntgenpass für Patienten, um damit eine persönliche Aufstellung der an ihnen durchgeführten radiologischen Untersuchungen zu besitzen. In der deutschen Röntgenverordnung gesetzlich verankert wird er auch vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) offiziell beworben, allerdings wurde im Vorjahr auf der BfS-Homepage festgestellt: „Leider haben sich die Erwartungen an die Einführung eines Röntgenpasses bisher noch nicht erfüllt…“ [1]. In Österreich gibt es zum Röntgenpass einzelne praktische Erfahrungen auf freiwilliger Basis.

Befürworter wie auch Gegner des Röntgenpasses sind sich einig: Sinn und Zweck eines derartigen Instruments soll es sein, die Patientendosis effizient zu optimieren. Neuerdings wurde die Diskussion durch zwei Argumente bereichert:
Das U.S.-amerikanische National Institute of Health (NIH) unterstützt, ausgehend von Forderungen von Patienteninitiativen, personenbezogene Aufzeichnungen bildgebender Untersuchungen. Die Folge: Die RSNA propagiert seit etwa einem Jahr diese Form der Dokumentation, vor allem von CT-Untersuchungen und durch Nutzung der elektronischen Patientenakte [2]. Auch eine iPhone-Application „Radiation passport“ wurde zu diesem Zweck entwickelt [3].

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat kürzlich in einer Publikation im Lancet auf ihr SmartCard-Projekt aufmerksam gemacht: Auf einem Datenträger im Scheckkartenformat sollen je nach dem vorhandenen Gesundheitssystem bzw. der Art der Archivierung von Patientendaten Informationen zu durchgeführten radiologischen und nuklearmedizinischen Untersuchungen gespeichert werden [4].

Jedenfalls sind wir aufgerufen, uns eine Meinung zu bilden und diese auch gegenüber Gesetzgebern, Sozialversicherungen u. a. kundzutun, welches der derzeit verfügbaren Instrumente zur Optimierung der Indikationsstellung zu bildgebenden Verfahren sinnvoll einzusetzen ist: Ãœberweisungsleitlinien, die in Österreich in Form der „Orientierungshilfe“, kürzlich in ihrer 4. Auflage erschienen sind, oder eine neue Form des Röntgenpasses mit digitaler Speicherung von patientenbezogenen Daten – oder beides? So oder so: beide Wege sind enorm personal- und kostenintensiv, aber es führt kein Weg daran vorbei.


Literatur
  1. Bundesamt für Strahlenschutz. Röntgenpass. http://www.bfs.de/de/ion/medizin/diagnostik/roentgen/Roentgenpass.html
  2. NIH Adopts Radiation Exposure Tracking Policy. RSNA News 2010: 20(5); 9-10
  3. iPhone Application Tracks Radiation Exposure, Risk. RSNA News, 2009: 19 (12); 14-15
  4. Rehani M, Frush D. Tracking radiation exposure of patients. Lancet 2010 Sep 4;376(9743):754-5


Diesen Artikel als PDF herunterladen

ÖRG aktuell