SONOGRAPHIE

Sonographie

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Das menschliche Gehör kann Schallwellen zwischen 16 und 20000 Hz verarbeiten. Weit über diesem sogenannten hörbaren Bereich liegt das Arbeitsspektrum der gängigen Ultraschallgeräte, nämlich bei 3,5 bis 10 Millionen Hz, es werden also extrem hohe Töne in den Körper gesendet. Wie auch die hörbaren Schallwellen in den Bergen in Form des Echos zurückgeworfen werden, werden die Ultraschallwellen im Körperinneren an verschiedenen Strukturen reflektiert.

 

Aus diesen Signalen kann ein Computer ein Bild errechnen und diese auf einem Monitor anzeigen. Ganz ähnlich diesem System arbeitet das Echolot auf Schiffen, die durch Schallwellen die Meerestiefe und die Beschaffenheit des Meeresgrundes analysieren können.

 

Diese Methode ist für den Untersuchten nicht schädlich, die Energie der ausgesandten Schallwellen ist dazu weitaus zu gering; mit deutlich höheren Ultraschallenergien kann man aber beispielsweise auch unter Verwendung spezieller Geräte z.B. Nierensteine zertrümmern. Zusätzlich ist der Ultraschall weit verbreitet und somit gut verfügbar, ein weiterer Vorteil sind die relativ niedrigen Kosten der Untersuchung. Leider gibt es auch Nachteile, so können bei erschwerten Untersuchungsbedingungen (Blähungen, nicht nüchterne Patienten, starkes Übergewicht, ...) teilweise nur sehr geringe Aussagen getroffen werden, das Signal wird durch die Luft im Darm oder durch Knochen (z.B. Rippen) gestört.