NACHRUF DR. FABIAN HACKL

Unerwarteter Abschied von OA Dr. Fabian Hackl

Am 11. April hat uns die Nachricht vom plötzlichen Tod  unseres Kollegen Dr. Fabian Hackl völlig unerwartet getroffen. Eine heimtückische  Krankheit hat ihn binnen weniger Tage, eigentlich waren es Stunden, aus einem nahezu völligem Wohlbefinden herausgerissen und für uns Mitarbeiterinnen, aber vor allem für seine  Familie tiefe Trauer hervorgerufen.

Fabian Hackl ist in Linz aufgewachsen, hier zur Schule gegangen und hat  das Medizinstudium in Wien absolviert. Bereits während der Studienzeit lernte er seine spätere Gattin Gisela kennen.

Die Turnusausbildung startet er im Jahre 2008, die Facharztausbildung für Radiologie im Jahre 2011, welche er mit der Facharztprüfung abschloss.

Sein großes Interesse galt der Interventionellen Radiologie, welche er in all den Jahren der Ausbildung mit großer Empathie, Geduld und Freude zum Wohle der PatientInnen der Elisabethinen betrieb.

Er war auch bei den MitarbeiterInnen ein sehr beliebter und gern gesehener Kollege bei all den verschiedenen Eingriffen.

Durch diese außergewöhnlichen Fähigkeiten wurde er rasch zum Oberarzt ernannt und freiwillig legte er auch die Prüfung zum europäische Facharzt für Interventionelle Radiologie ab.

Durch die große Fachkompetenz und die Loyalität zum Arbeitgeber schaffte er auch 2017 die weitgehende „Übersiedlung“ seines Arbeitsplatzes zu den Barmherzigen Schwestern. Auch dieser Herausforderung stellte er sich und war auch dort ein überaus geschätzter Kollege.

Freundlichkeit,  großes Engagement in der Arbeit, das zeichnete Fabian Hackl aus, doch das Wichtigste für ihn war seine Familie. So konnten wir immer wieder Zeiten finden über Privates zu plaudern, so über seine Familie und natürlich über seine beiden Kinder. Große Pläne hatte er auch mit seiner Gattin und den Kindern für das gemeinsame Feriendomizil am Attersee.

Viele unserer Mitarbeiter schätzten auch seine Geselligkeit und seine Spontanität.

Einer seiner Leitsprüche war „Alles wird gut“  - leider nicht für ihn.

Wir haben mit Fabian einen Mitarbeiter, einen Freund verloren, den wir nie vergessen werden.

Prim. Dr. Manfred Gschwendtner