MENGES

Neue Möglichkeiten in der MR- Arthrographie des Hüftgelenks

Die patentierte Apparatur trac-view gibt Ihnen bisher nicht mögliche Einblicke in das zentrale Kompartiment des menschlichen Hüftgelenks - eine neue Diagnosemöglichkeit zur Früherkennung von Hüftgelenksarthrosen.

In den letzten Jahren hat sich die die MR-Arthrographie mit intraartikulärer Injektion eines niedermolekularen Kontrastmittels als diagnostische Methode der Wahl zur Abklärung möglicher intraartikulärer Pathologien etabliert.

Im konkreten Fall des Hüftgelenks hat sich allerdings gezeigt, dass in der direkten MR-Arthrographie nur das periphere Kompartiment gut dargestellt werden kann. Die Darstellung des zentralen Kompartiments und dessen Pathologien war auf Grund des im Gelenk vorherrschenden Unterdrucks sowie des schmalen Gelenksspaltes trotz intraartikulärer MR-Kontrastmittelgabe bislang unzureichend.

Mit trac-view wird während der MR-Arthrographie dieser Unterdruck überwunden und der Gelenksspalt zwischen Femurkopf und Acetabulum soweit vergrößert, dass anatomische Strukturen mit dem injizierten Kontrastmittel umspült und besser darstellbar werden.

Der erweiterte Gelenksspalt ermöglicht eine verbesserte Beurteilung des zentralen Kompartiments des Hüftgelenks, konkret des Knorpels, des Labrums sowie des Ligamentum capitis femoris. Einfach und schnell in der Anwendung, deutlich verbesserte Bildgebung.