COMPUTERTOMOGRAPHIE

CT

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Die CT ist eine ausgezeichnete Methode zur Untersuchung und überlagerungsfreien Darstellung von Veränderungen im Körper. Der Untersuchte liegt hier auf einer bequemen Liege und wird durch eine große Öffnung von ca. 70 cm Durchmesser geschoben. In dieser Öffnung werden von verschiedenen Seiten Röntgenstrahlen durch den Körper geschickt und auf der gegenüberliegenden Seite des Rings registriert.

 

Durch die jeweiligen Abschwächungen der Strahlenenergie können mittels Computer Schnittbilder der untersuchten Region errechnet werden. Durch die Gabe von Kontrastmittel über die Vene oder nach Trinken eines Kontrastmittelgemisches kann die Aussagekraft der Untersuchung noch gesteigert werden. Kontrastmittel sind meist jodhältige Substanzen (die Zubereitungen zum Trinken enthalten in der Regel Barium), die sich in den verschiedenen Organen wie Leber, Nieren, Milz etc. anreichern. Durch Störungen oder Änderungen der Kontrastaufnahme ergeben sich Bilder, die Rückschlüsse auf die Charakteristik von Veränderungen zulassen. Sehr selten sind allergische Reaktionen auf die mittlerweile modernisierten und allgemein gut verträglichen Mittel zu beobachten, die aber wiederum im Allgemeinen sehr gut medikamentös unter Kontrolle zu bringen sind.

 

Je nach Fragestellung wird die Untersuchung unterschiedlich geplant, so läuft eine CT des Kopfes (CCT) ganz anders ab als eine CT des Bauches (Abdomen-CT). Sie dauern auch verschieden lange, aber in der Regel benötigt man nicht mehr als 10 Minuten zur Datensammlung. Die unterschiedlichen Untersuchungsgänge ergeben auch eine ganz variable Strahlenbelastung, die natürlich höher ist als bei einem herkömmlichen Röntgen, die aber durch den gerätetechnischen Fortschritt bereits weit reduziert werden konnte.

Der Vorteil dieser Methode liegt sicherlich in der sehr guten Bildschärfe und der dadurch bedingten hohen Aussagekraft. Auf der Nachteilsseite steht die trotz der Fortschritte immer noch relativ hohe Strahlenbelastung.